Was man über Grip und Dämpfung einer Yogamatte wissen sollte

Wie wichtig sind Grip und Dämpfung nun wirklich? Wir haben uns mit vielen Expert:innen rund um das Thema ausgetauscht und geben euch gerne einen Einblick.
 

 

In vielen Produktvergleichen von Yogamatten werden Grip und Dämpfung als besonders wichtige Aspekte angeführt. Das ist logisch, jeder möchte seine Übungen sicher und bequem ausführen. 

Aspekte Grip

Das Gefühl des Grips ist sehr subjektiv. Jeder Mensch ist individuell und empfindet unterschiedlich. Es macht auch einen großen Unterschied aus, ob man eher trockene oder feuchte Hände hat, wenn man zum Beispiel eine intensive Session macht. Zu wenig Grip kann dazu führen, dass Übungen nicht richtig ausgeführt werden können. Aber auch ein zu viel an Grip ist nicht hilfreich. Übungen werden dann nicht mehr im richtigen Fluss ausgeübt und die Bewegungen können nicht mehr flüssig ausgeführt werden, Übungen werden quasi stop-and-go durchgeführt. Abgesehen davon nutzt sich eine Matte dann auch viel schneller ab.

Übungen richtig ausführen

In erster Linie sollte der Fokus darauf liegen, sich in den Übungen zu verbessern und diese richtig auszuführen. Dazu sollte mit viel Druck auf Händen und Füßen gearbeitet und das Gewicht gleichmäßig verteilt werden. Das sorgt für mehr Stabilität und ein deutlich bewussteres Erleben im Yoga Flow.

Dämpfung

Häufig wird hier der Fokus zu sehr auf die Matte gelegt. Es ist völlig normal, wenn - gerade man mit Yoga anfängt - Knie oder Gelenke stark beansprucht werden. In der Yogapraxis ist es üblich, dann zusätzlich ein Handtuch, eine Decke oder ein Bolster zu verwenden, um diese zu entlasten. Auch hier ist es sinnvoll, sich auf die richtige und natürliche Ausführung der Übungen zu fokussieren. 

Ursprung von Yogamatten

Yoga gibt es schon seit 3-4.000 Jahren und wurde zuerst mit leichten Matten aus Gräsern, Blättern oder Tierfellen ausgeführt. Als klassische Yogamatte gilt heute die Yogamatte aus Baumwolle, die immer noch von vielen Yogis verwendet wird. Im Vordergrund steht dabei die Natürlichkeit des Materials. 

Aspekte natürliche Materialien

Wir sind der festen Überzeugung, dass natürliche Materialen wie Baumwolle oder Kork nicht nur uns selbst helfen, sondern auch der Umwelt einen Impact geben. Viele Yogamatten verwenden Weichmacher, schädliche Inhaltsstoffe und etliche Kunststoffe. Dies stellt aus unserer Sicht ein großes Problem dar. Ebenso sind Materialien wie Schafwolle aufgrund der Haltungsbedingungen der Tiere durchaus problematisch.

Natürliche Materialien bei Yogamatten sind u. a. Baumwolle, Naturkautschuk und Kork. Bei Kork Yogamatten ist es ebenfalls wichtig genau hinzuschauen, da diese oftmals mit anderen Materialien wie Latex oder TPE auf der Unterseite gemischt verwenden. Die bYo® Yogamatte von treeletic ist die erste Yogamatte, die vollständig aus Kork hergestellt wird, ein echtes Original.

Kork Yogamatten haben den Vorteil rein natürlich zu sein und unsere Umwelt zu schonen. Kein Baum muss dafür gefällt werden, da nur die Rinde verwendet wird, dies hilft dem Baum bei der Regeneration und verlängert die Lebensdauer. Das Material ist antibakteriell und antiallergen. Ein Plus ist auch, das Kork Suberin enthält, das erhöht bei Feuchtigkeit zusätzlich den Grip. Yogamatten aus Kork bieten eine perfekte natürliche und gesunde Trainingsumgebung.

Aus unserer Sicht stellen natürliche Materialen mehr als eine Alternative dar und sollten eigentlich Standard sein.

Zusammenfassung

Wir hoffen, dass wir euch die Hintergründe gut erklärt haben und wünschen euch in jedem Fall viel Spaß beim Yoga! Hier noch einmal die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

• Grip wird sehr subjektiv empfunden, zuerst auf korrekte Ausführungen, Fokussierung und Kraft achten
• für eine zusätzliche Dämpfung Hilfsmaterialien wie Handtuch, Decke oder Bolster verwenden
• künstliche Materialien sind für den einzelnen Menschen und unsere Umwelt problematisch
• Naturmaterialien sind mehr als eine Alternative